Henning studiert Wirtschaftspsychologie am Standort Hamburg und das Sommersemester 2020 in Sydney verbracht.

Ich war bereits vor drei Jahren in Sydney, zwar nur für wenige Tage aber die kurze Zeit hat mir schon gezeigt, wie sehr ich Sydney mag und deshalb war ich nun zurück in Sydney, um dort für eine längere Zeit zu leben und zu studieren. Sydney ist eine der schönsten und lebenswertesten Städte, in denen ich je gewesen bin. Endlos viele Strände, pure Natur nur ein oder zwei Stunden mit Bahn oder Auto entfernt, zahllose Bars und Restaurants unterschiedlichster Kulturen, viele Sehenswürdigkeiten und weltbekannte Orte und viele internationale Unternehmen sowie Start-Ups sind in Sydney angesiedelt. Einer meiner Lieblingsorte, um einfach zu entspannen, auszugehen oder um Sport zu treiben, ist Darling Harbour mit dem wöchentlichen Feuerwerk, den vielen Bars und Restaurants direkt am Wasser, dem Tumbalong Park, dem chinesischen Garten, Wasserspielen, den Outdoor Workout Plätzen und der Skyline des CBD und des Convention Centers rundherum.

Das Studium
Das Studium an der UTS oder generell in Australien ist schwer zu vergleichen mit dem Studium in Deutschland oder an der Fresenius. Der Fokus liegt viel stärker auf der Selbstdidaktik, mit wöchentlichen Aufgaben in jedem Modul musste ich mich auf die nächste Vorlesung oder das kommende Tutorium vorbereiten. Die wöchentlichen Aufgaben konnten das Lesen eines ganzen Buchkapitels, ein paar wissenschaftlicher Paper, das Anschauen von Videos bzw. TedTalks, das Recherchieren bestimmter Themen oder das Schreiben von Mini-Essays sein. Mit den vier Kursen, die verpflichtend für mich waren, hatte ich also ausreichend zu tun. Im Vergleich zum Studium in Deutschland ist der Workload deutlich höher, was teils aber auch der Sprache geschuldet war. Während des Semesters gab es je Fach auch schon zwei oder drei bewertete Abgaben, sodass der Stress mehr über das Semester verteilt war. Das Ende des Semesters war mit nur zwei Prüfungen, einer Präsentation und einem Essay relativ entspannt im Vergleich zu den Prüfungsphasen in Deutschland.
Wegen Covid-19 konnte ich den Campus leider nur eine Woche tatsächlich nutzen, da danach alle Kurse bis zum Semesterende nur online stattgefunden haben. Das ärgerte mich besonders, da der Campus und alle zugehörigen Gebäude relativ neu und modern designt sind…weiterlesen