Ann-Kathrin studiert Wirtschaftspsychologie in München und hat das Wintersemester 2018 beim Integrierten Auslandssemester in Sydney verbracht. Sie hat auf unserem HS Fresenius meets the world Blog über das Abenteuer Ausland in Sydney berichtet. Aber nicht nur sie, sondern auch die Teilnehmer der Integrierten Auslandssemester in New York und Shanghai.

Verfolgt Ann-Kathrins Aufenthalt in Sydney:

Wow, heute ist es tatsächlich so weit. Es geht los in Richtung Sydney. Ich bin überrascht, als das Kribbeln in meinem Bauch immer heftiger wird. Eigentlich habe ich mich die letzten Wochen und Monate sehr viel mit meinem Auslandssemester in Sydney beschäftigt und auch die Zusage der UTS sowie das Abflugdatum waren schon relativ lange bekannt. Dennoch steigt die Aufregung in mir immer mehr an. Auf dem Display im Flugzeug sehe ich, welche Strecke ich noch zurücklegen muss, bis ich endlich an meinem Ziel ankommen werde: Australien! Für mich geht es von München nach Abu Dhabi, von dort aus nach Brisbane und anschließend endlich zum Flughafen Sydney. Doch bis dahin liegen noch 26 lange Stunden Flug vor mir.

Seit ich an der Hochschule Fresenius begonnen habe zu studieren, war es mein Traum, ein Semester im Ausland zu verbringen. Jetzt, wo ich so kurz davor stehe, mischt sich die Freude und Aufregung trotz alledem mit ein wenig Kummer. Nicht etwa, weil ich traurig bin von zuhause weggehen zu müssen. Ganz im Gegenteil, ich denke es ist wirklich wichtig, so viele neue Eindrücke von der Welt zu sammeln, wie es nur geht. Insbesondere wenn sich einem eine derartige Möglichkeit eröffnet. Nein, ich bin ein wenig bedrückt, weil diese tolle neue Erfahrung gleichzeitig bedeutet, vier lange Monate von meinem Freund getrennt zu sein, den ich in den letzten drei Jahren beinahe jeden Tag um mich hatte. Ich bin jedoch fest davon überzeugt, dass alles gut gehen wird und Distanz die Liebe nur stärker macht.

Nachdem ich endlich zusammen mit drei anderen Mädchen von meinem Standort am Flughafen in Sydney angekommen bin, geht es mit dem Taxi in Richtung Wohnheim. Normalerweise wird von der UTS in den ersten Tagen ein Shuttle-Service vom Flughafen aus angeboten. Da wir dort aber erst um halb 11 abends angekommen sind, war es dafür leider zu spät. Während der Taxifahrt schaue ich aus dem Fenster und versuche zu realisieren, dass ich nun tatsächlich in Australien bin. Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis ich das wirklich verarbeitet habe und auf den ersten Blick sieht die Stadt gar nicht so anders aus wie zuhause. Es ist nur leider viel kälter. Aber das ist natürlich nichts Ungewöhnliches, schließlich ist  im Moment Winter in Australien und im Vergleich zu dem Winter in Deutschland ist es hier noch relativ warm. Am Wohnheim angekommen bekomme ich die Karte für meine Apartment (Ja richtig, Schlüssel gibt’s hier nicht. Generell ist alles sehr modern hier.) Ich lebe ab jetzt im Wohnheim Gumal Ngurang in einem mixed 4-shared Zimmer, das heißt ich teile mir mein Apartment mit einem anderen Mädchen und zwei Jungs. Der Name des Wohnheims ist in aboriginal und bedeutet so viel wie freundlicher Ort… Zum Weiterlesen hier klicken.