Verena Waltmann hat 2016 am Sprachkurs in Sydney teilgenommen. Sie studiert Medien- und Kommunikationemanagement am Standort Köln.

An welchen Freizeitaktivitäten haben Sie teilgenommen und was hat Ihnen daran besonders gefallen?  

Blue Mountains: Ein Muss nicht nur für Naturfans. Die Aussicht ist atemberaubend, mit dem Grand Canyon vergleichbar und so, wie man sich Gebirge und Landschaft in Australien vorstellt. Ein Highlight war, dass man unten in der Schlucht angekommen, die Füße in die wunderschönen Wasserfälle halten konnte um sich abzukühlen. Gehfaul sollte man allerdings nicht sein. Die Tour dauert einige Zeit und ist recht anstrengend. Man sieht jedoch so viel, dass man das sofort vergisst.

Sydney Opera: Nur etwas für Kulturfans, wobei es sich wirklich lohnt die Architektur der Oper mal von innen genauer zu erkunden und vor allem die interessante Geschichte dahinter zu erfahren. Die Tour geht ca 1 Stunde.

Morrisset Park: Hier kann man Kängurus in freier Wildbahn erleben! Sie sind frei verteilt auf einer Art Koppel. Sie können sich jederzeit in die angrenzenden Wälder zurückziehen, wenn sie keine Lust mehr auf menschlichen Kontakt haben. Sie sind aber an Menschen gewöhnt und man kann sie füttern und sogar vorsichtig anfassen.

Royal Botanic Garden: Sehr idyllisch und tropisch, viele Palmen und Pflanzenwelten. Es laufen dort Kakadus frei herum.

Wo haben Sie gewohnt?

Oatley Road, Unterkunft von EF, im Stadtteil Paddington in Sydney

Tipps für die Unterkunftssuche bzw. Unterkunftswahl:

EF bietet an,  entweder in einer Gastfamilie zu wohnen oder  in einem Studentenwohnheim von EF. Ich habe mich für das Studentenwohnheim entschieden, weil man unabhängiger ist, schnell andere Leute von EF kennenlernt und außerdem in der Stadt lebt, denn die meisten Gastfamilien leben außerhalb und man braucht eine Stunde bis in die Innenstadt. Man muss sich allerdings auch darauf einstellen, dass die Unterkunft sehr einfach und zum Teil auch recht abgewohnt ist. Man verbringt aber auch die wenigste Zeit dort und ich habe mich so gut mit den Leuten in der Unterkunft verstanden, dass es mich nicht gestört hat. Ich habe dort viele neue Freunde kennengelernt.

Haben Sie das Gefühl, dass sich Ihre Sprachkenntnisse verbessert haben und wo macht sich dies bemerkbar?  

Ich war in Level C2.2 eingestuft, ein recht hoher Level, das heißt wir haben dort die Feinheiten behandelt. Das war aber sehr hilfreich, da man im Unterricht zusätzlich neues Vokabular gelernt hat, politische Themen diskutiert hat und sogar schon Redensarten etc. beigebracht bekam. Besonders der „Debate“ Kurs hat geholfen, schnell Gedanken und Argumente zu formen und sie auch möglichst flüssig und überzeugend zu äußern.

Durch das viele Englisch sprechen nicht nur in der Schule, sondern auch im Alltag, hat sich der Sprachfluss und das Sprechen ohne sich sehr anzustrengen außerdem erheblich verbessert. Da ich viele französischsprachige Freunde hatte, konnte ich auch mein Französisch etwas aufbessern 😉

Auf den IELTS wurde man im Vorbereitungskurs sehr kompetent und freundlich vorbereitet. Noch sicherer hätte ich mich allerdings gefühlt, wenn ich den Kurs nicht nur 4 Wochen, sondern die vollen 6 Wochen hätte besuchen können. Das ging leider jedoch zeitlich nicht. Wir konnten den Vorbereitungskurs also nicht zu Ende machen und haben uns dementsprechend auch vor Ort nicht für den IELTS angemeldet, der extern und nicht von EF durchgeführt wird. Man kann ihn allerdings auch in Deutschland machen, mit denselben Standards.

Der/die/das beste…

Restaurant: Sushi Hub (günstiges, leckeres Sushi Restaurant mit umherfahrenden Sushi Band), zum Frühstück Paddinton Grind, Zia Pina in The Rocks (sehr leckerer, beliebter Italiener)
Pub: The Glenmore Hotel (Rooftop Bar), Side Bar
Sightseeing: Circular Quay, Sydney Opera House, Royal Botanic Garden, Newtown, Coogee Beach
Trip (nach): Manly Beach, Blue Mountains

Mein Lieblingsplatz:

Circular Quay! Das Gebiet um den Hafen von Sydney bietet fantastischen Blick auf Sydney Opera House und Harbour Bridge. Man ist von dort aus schnell im Altstadtteil „The Rocks“ oder in den „Royal Botanic Gardens“. Man kann dort stundenlang sitzen. Viele Straßenmusiker spielen im  im Hintergrund, was die Stimmung dort sehr angenehm macht.

Meine beste Erfahrung:

…war diese Reise zu machen. Es gab Highlights, die ich auch schon oben angeführt habe, aber die komplette Reise war einfach etwas Besonderes und da sich alle Aktivitäten, die wir dort gemacht haben, immer wieder überboten haben, kann ich nicht eine herausstellen. Die Reise war eine der besten Erfahrungen, die ich je gemacht habe. Was man aber nicht verpassen sollte: Circular Quay, Blue Mountains, Darling Harbour, Manly Beach, Morriset Park und Coogee Beach.

Kontakt: verena.waltmann@t-online.de