Annemarie Plattenteich hat 2016 an der Business Exkursion nach Helsinki & Madrid teilgenommen. Sie studiert Wirtschaftspsychologie am Standort München.

Welche Einblicke konnten Sie im Verlauf des Kulturprogrammes und der Firmenbesuche erhalten?   

Helsinki: Grundsätzlich konnte ich auch während des kurzen Aufenthalts in Helsinki einen guten Eindruck in das finnische Leben gewinnen. Die Finnen lieben den kurzen Sommer und zeigen dies auch sehr gerne. Überall in der Stadt sind Parks und Grünflächen, die gerne von Studenten für ein Picknick besucht werden. Die Stimmung in der Stadt habe ich als sehr entspannt und zufrieden empfunden, was eventuell auch an der Präsenz des Meeres liegen kann. Man spürt die frische Meeresbriese überall und ist gefühlt in 5 Gehminuten am Wasser. Die Nähe zum Meer ist auch daran zu bemerken, dass viel frische Fisch angeboten wird und ein besonderes Highlight der Reise war der gebratene Lachs am Marktplatz von Helsinki.
Die Finnen lieben Sauna – leider bin ich nicht in den Genuss gekommen eine Sauna in einem Café zu besuchen, konnte aber immerhin die Sauna im Hostel besuchen.

Madrid: Auf der Studienfahrt nach Madrid konnten wir viele spannende Einblicke in das wirtschaftliche und kulturelle Leben Spaniens erfahren. Besonders interessant habe ich das Verhalten von Spaniern in der (Finanz) Krise empfunden. Der Spanier ansich strahlt eine Gelassenheit nach dem kölschen Motto „et kütt wie et kütt un et hätt noch immer jot jejange“ aus.

Welche Firmen haben Ihnen besonders gut gefallen und warum?

Helsinki: Besonders gut hat mir der Besuch bei der Brauerei Sinebrychoff gefallen.
Der Blick hinter die Kulissen der größten Brauerei Finnlands war sehr beeindruckend.
Uns wurden alle Schritte, die zum Brauen von Bier und zur Herstellung von Softgetränken benötigt werden, verständlich erklärt. Die Verkostung der Produkte von Sinebrychoff hat den Besuch der Abfüllstätte geschmacklich abgerundet. Ebenfalls hat mir der Vortrag zu Corporate Responsibility Program and Sustainability bei der Firma KONE sehr gut gefallen. Besonders die Begeisterung der Mitarbeiter für ihr Unternehmen ist beeindruckend.

Madrid: Auf dieser Studienfahrt hatten wir die Gelegenheit Aldi Spanien, Siemens und die Deutsche Außenhandelskammer in Spanien zu besuchen. Die Gastgeber von Aldi Spanien haben keine Mühen gescheut, um uns einen spannenden Tag in ihrem Unternehmen zu gestalten. Wir haben tiefe Einblicke in den Verkauf, die Logistik und die Geschäftsführung dieses Unternehmens erlangt.

Könnten Sie sich vorstellen bei einer der Unternehmen zu arbeiten oder ein Praktikum zu machen? Wenn ja, warum?      

Helsinki: Leider sind alle Praktikantenstellen der Firma KONE bereits vergeben. Ich könnte mir allerdings sehr gut vorstellen im nächsten Jahr an diesem Programm teilzunehmen. Bei KONE hat mir besonders gut gefallen, dass das Unternehmen sehr international aufgestellt ist. Zusätzlich macht KONE einen sehr innovativen und zukunftsorientierten Eindruck. Darüber hinaus hat mir sehr gut gefallen, dass bei KONE der Mitarbeiter im Vordergrund steht. Das Unternehmen bietet seinen Mitarbeitern viele Möglichkeiten der Weiterentwicklung und Förderung von neuen Ideen.

Madrid: Ich kann mir leider nicht vorstellen ein Praktikum bei einer dieser Firmen in Spanien zu absolvieren. Mir gefällt zwar die entspannte Lebensweise in Spanien, allerdings bietet der spanische Arbeitsmarkt im Moment keine (finanziellen) Anreize für mich. Allerdings könnte ich mir Vorstellen bei Siemens in Deutschland eine Praktikumsstelle anzunehmen.

Der/die/das beste…

Restaurant: Helsiniki: Zetor (typisch finnisches Essen und eine besondere Einrichtung), Madrid: Lamiak in der Calle Cava Baja
Pub (Helsinki): Bar im obersten Stockwerkt des Torni Hotel (toller Blick über die ganze Stadt)
Sightseeing: Helsinki: Felsenkirche, Madrid: Königspalast und Gärten
Trip (nach)(Helsinki): Festungsinsel Suomenlinna

Mein Lieblingsplatz:

Helsinki:Bei einem leckeren Eiskaffe in der Bucht von Töölö mit einem schönen Blick über die See.
Madrid:Tapasstraße in La Latina

Meine beste Erfahrung (Helsinki):

Um ein paar Tage mehr in Helsinki zu verbringen, bin ich bereits 2 Tage vor dem Beginn der Studienfahrt nach Helsinki geflogen.
Auf dem Weg vom Flughafen zum Hostel war ich ein bisschen verloren und hatte einige Schwierigkeiten mich zu orientieren. Doch jeder Finne, den ich angesprochen habe, hat mir wunderbar den Weg erklärt, gerne auch ein zweites Mal, weil ich nicht alles verstanden hatte. Ich hatte den Eindruck, dass die Hilfsbereitschaft grundsätzlich sehr hoch ist, so hat z.B. ein junger Mann mir beim Kaufen des Tickets sehr geholfen und auch sichergestellt, dass ich zum richtigen Gleis komme.