Am 10. Februar 2017 ging es für Annalena über Singapur nach Sydney, wo sie während der Semesterferien einiges erleben wird. Annalena berichtet vier Wochen lang unter anderem auf dem Instagram-Account der Hochschule Fresenius, auf ihrem eigenen Instagram Profil, auf Facebook und auf unserem Blog, was sie während des Sprachkurs in Sydney alles erlebt. Sie nimmt euch mit auf ihre Reise:

…#traveldiary Sydney week 1

Während ich gerade diese Zeilen tippe, sitze ich in meinem Zimmer in Australien mit meinem Roommate Saskia. Erst eine Woche sind wir in Sydney, gefühlt allerdings schon einen Monat und fragen uns bereits jetzt, wieso man sich ein derartig stressiges Leben in einer kalten grauen Stadt in Deutschland antut. Hier in Sydney stehen die Einheimischen bereits um 5 Uhr morgens auf, um gegen 5:30 Uhr an der Küste entlang zu joggen, im berühmten Bondi Iceberg die ersten Bahnen zu schwimmen oder die ersten Wellen im Meer zu reiten. Eine Wunschvorstellung für jeden Deutschen. Für die Australier purer Alltag.

Aber von vorne:
Freitag, 11am in Düsseldorf. Saskia und ich machen uns gemeinsam auf den Weg über Singapur nach Sydney. In Singapur angekommen, haben wir einen etwas längeren Aufenthalt, weshalb wir die Möglichkeit die Stadt kennenzulernen in Angriff nehmen. Im Vorfeld haben wir uns bereits über Sightseeing-Touren informiert und wurden so auf eine 2,5 stündige kostenlose Sightseeing-Tour aufmerksam. Die Tour wird von dem Changi Airport in Singapur kostenlos angeboten und die Anmeldung erfolgt vor Ort. Die kleine Reise startet am Airport und mit einem Bus geht es ab in die Metropole Singapur. Nach einer 30minütigen Fahrt in das Stadtzentrum, haben wir bereits das Marina Bay und die Formel 1 Rennstrecke sichten können. Kurz darauf wird an einem kleinen Park gestoppt, der zu einer Brücke führt, von wo aus man schöne Erinnerungsfotos vor dem Marina Bay schießen kann. Nach 20 Minuten geht es weiter und der nächste Halt fand in Little India statt. Nach 2,5 Stunden kommen wir pünktlich zum Boarding wieder am Airport an und wir machen uns auf den Weg nach Sydney.

Sydney begrüßte uns am Sonntag mit dem besten Wetter. Sommerliche Temperaturen, um die 30 Grad und strahlend blauer Himmel. Genau so haben wir uns Australien vorgestellt und wurden nicht enttäuscht. Am Airport haben wir uns ein Taxi geschnappt und sind direkt zu unserer Residenz gefahren. Es gibt vier verschiedene Residenzen für EF Schüler in Sydney. Park Lodge, Oatley Road, Sydney Student Living und Urbanest. Die beiden letzteren sind die modernsten und saubersten Unterkünfte hier in Sydney. Wobei Sydney Student Living (SSL) am weitesten von der Schule und der Stadt entfernt ist. Normalerweise werden die meisten Studenten in die Appartements in der Oatley Road im hippen Paddington untergebracht, doch leider war dort kein Zimmer mehr frei, sodass wir im SSL untergebracht sind. Der Vorteil: Eigenes Gym und einen Pool. Der Nachteil: Wir benötigen ungefähr 30 Minuten bis zur Schule und ungefähr 1 Stunde bis zu den Stränden. Für deutsche Verhältnisse sind es extrem lange Anfahrtswege, aber für Sydney super normal, da die Stadt einfach riesig ist.
Nachdem wir in unser Zimmer eingecheckt haben, sind wir direkt in die Stadt gefahren, um uns einen ersten Eindruck von Sydney zu verschaffen. Dank unserem langen Aufenthalt in Singapur, waren wir insgesamt 30 Stunden wach und haben in unserem Nachtflug nach Sydney durchschlafen können, sodass wir ohne Jetlag direkt im australischen Zeitrhythmus ankamen.

Montags startete bereits unser Sprachkurs. Als wir die Sprachschule betraten, kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die EF Mitarbeiter begrüßten uns herzlich in den super modernen Räumen der Sprachschule und wir wurden über unseren Sprachkurs und EF Sydney informiert. Nach einer ca. 3 stündigen Einführung sind wir mit Nico ( zuständig für die Activities ) und den restlichen angereisten Studenten zum Opera House und der Harbour Bridge gefahren. Anschließend gab es für uns HS Fresenius Studenten einen kleinen Welcome-Drink in der bekannten Opera House Bar mit Blick auf die Harbour Bridge. Besser hätte unser erster Tag an der Sprachschule nicht sein können. Unser Unterricht findet entweder von 8-13 Uhr oder von 13-17 Uhr statt. An unseren freien Morgen sind wir öfter am Beach und düsen anschließend zu unserem Unterricht. Das Gute: Von Bondi Junction fährt eine Bahn direkt zur Haltestelle (Central) unserer Sprachschule.

Die erste Woche verging wirklich wahnsinnig schnell und wir haben uns bereits jetzt in die Stadt verliebt. Sydney bietet einfach so viel und man bekommt Panik, wenn man daran denkt, dass man nur noch drei Wochen hat, um die To-Do-Liste abzuarbeiten. Für diese Woche steht auf dem Programm: Beaching, Breakfasten, Volleyball in Manly, Kangaroo Day im Morisset Park und Palm Beach.

see you next week, Annalena 🙂

…#traveldiary Sydney week 2

Was wir nach der zweiten Woche Sydney gelernt haben: you should never trust the forecast, never! Ich habe noch nie solch ein wechselhaftes und unvorhersehbares Wetter erlebt, wie hier in Sydney.Zu Beginn der zweiten Woche waren wir im bekannten Speedo’s Café in Bondi brunchen. Nicht nur optisch sind die Bowls ein Hingucker, sondern auch geschmacklich sind sie kaum zu übertreffen. Nachdem wir uns gestärkt haben, sind wir zum Beach, um uns vor der Schule noch etwas am Strand zu sonnen und haben den bekannten Skater Tony Hawk getroffen.Dienstags hatten wir mit EF eine kleine Exkursion zum Supreme Court und haben uns verschiedene Kriminalfälle angeschaut. Der Ausflug war extrem interessant, da wir dadurch einen Einblick in das australische Rechtssystem gewinnen konnten.

Da sich das Wetter am Dienstag von seiner besten Seite zeigte, sind wir mit der Ferry von Sydney zum Tarango Zoo gefahren. Mit der Ferry hat man einen unglaublichen Blick auf das Opera House und die Harbour Bridge. Durch unsere freien Credits von EF haben wir keinen Eintritt zahlen müssen, was uns im Nachhinein um so mehr gefreut hat, da wir den Zoo leider nicht weiterempfehlen würden. Das einzige Highlight: die Sicht auf die Skyline von Sydney. Den Rest der Woche hatten wir leider nicht so viel Glück mit dem Wetter. Freitags haben wir uns dazu entschlossen, in die Blue Mountains zu fahren, jedoch haben sich die insgesamt vier Stunden Fahrt nicht ausgezahlt. Das Wetter in den Blue Mountains war extrem schlecht und man konnte keine 10 Meter weit sehen. Also sind wir wieder umgekehrt und haben unser Glück zwei Tage später noch einmal probiert. In Katamboo angekommen, war wieder dichter Nebel und es regnete. Total frustriert wollten wir den nächsten Zug zurück nach Sydney nehmen und mit den Blue Mountains nie wieder etwas zu tun haben. Doch, zu unserem Glück, haben wir uns in der letzten Sekunden gegen eine Abreise entschieden und sind zum Echo Point in den Blue Mountains gefahren. Zwei Stunden später war der Nebel verschwunden und wir hatten einen wunderschönen Tag in den Bergen.

…#traveldiary Sydney week 3 – Die Sprachschule

Nicht nur der Stil der Stadt in Sydney erinnert an London, sondern auch das Wetter in #week3. Da es in unser dritten Woche in Sydney wirklich nur geregnet hat, haben wir kaum etwas unternehmen können. Deswegen berichte ich heute über die Sprachschule, die im zentralgelegenen Redfern liegt.

Die Schule

Die Sprachschule ist ein wahrer Fotospot. Die Räume sind hell und alles ist extrem modern eingerichtet.
Die Schule besitzt drei Etagen: Auf der ersten Etage befindet sich die Service Lounge in der wir uns am ersten Tag angemeldet haben und uns unsere Studentenausweise abgeholt haben. Neben Klassenräumen befindet sich auf der ersten Etage außerdem das Accommodation Office, an das sich die Studenten bei Problemen oder Fragen rund um das Thema Gastfamilie oder Studentenwohnheim wenden können.
Auf der zweiten Etage befinden sich weitere Klassenräume, sowie eine PS4 Ecke, der Teacher-Room und das Office von Lisa und Denise, die dafür sorgen, dass jeder Student im richtigen Kurslevel untergebracht ist. Außerdem kann man sich an die beiden bei Kurswechseln oder sonstigen Themen rund um das Thema Kurse und Stundenpläne wenden.
Im dritten und letzten Stock befindet sich der Computerraum, weitere Klassenräume und der Activitybereich mit Tischtennisplatte, Billardtisch und einer Küche. Außerdem ist im obersten Stockwerk das Activity-Center, wo ihr euch für verschiedene Activities anmelden könnt. Jeden Monat wird ein neuer Activity-Plan von EF erstellt.

Die Kurse

Es gibt verschiedene Level an Kursen von A1/A2 (Anfänger), über B1/B2 (Fortgeschrittene) bis hin zu C1/C2 (Upper Immediate). Wir hatten jeden Tag zwei General English Lessons und eine SPIN-Class bzw. eine Business English Lesson.
Mit unserer General Englisch Class haben wir jede Woche einen Ausflug unternommen. Während meiner Zeit bei EF haben wir zweimal die Art Gallery of New South Wales und das Supreme Court besucht. Die Ausflüge fand ich persönlich extrem interessant und eine gute Abwechslung zum standardisierten Unterricht in der Schule. Zudem hätte ich die Art Gallery oder das Supreme Court nicht ohne EF besucht. An den anderen Tagen haben wir uns während der General English Class auf unsere bevorstehenden Exkursionen vorbereitet oder die Exkursionen aufbereitet.
Neben den General English Lektionen hatten wir außerdem sogenannte SPIN-Classes, die wir nach unserem Interessengebiet selbst ausgewählt haben. Zwischen 15 verschiedenen SPINS konnten wir uns für zwei SPIN-Classes entscheiden (im nachfolgenden Bild seht ihr eine Übersicht über alle SPIN-Classes).

Mittagspause

In unserer Mittagspause sind wir immer zum einminütig entfernt gelegenen Food District geschlendert, welches sich inmitten des Central Parks befindet. Das Food District ist eine Riesen-Mall auf drei Etagen, fast ausschließlich mit Food Spots.
Ich kann euch den kleinen Sushi-Laden auf der untersten Etage sehr empfehlen, da teilweise die Sushi-Rolls günstiger als in Deutschland sind (in Australien ist zu 80% alles dreimal so teuer wie in Deutschland). Außerdem sehr zu empfehlen sind die Sandwiches, das Thai-Curry (Bombay) sowie die Salate bei SumoSalad auf der dritten Etage.

Freizeit

Ihr braucht euch keine Sorgen um eure Freizeit während der Schultage machen. Die Kurse sind so gelegt, dass man entweder drei Stunden am Morgen oder drei Stunden am Nachmittag Unterricht hat. So habt ihr genügend Zeit, vor oder nach der Schule etwas zu unternehmen.

Fazit

Die Sprachschule kann ich persönlich sehr empfehlen und habe mich dort sehr wohlgefühlt. Man schließt viele Kontakte und lernt viel über andere Kulturen und Nationalitäten. Außerdem kann ich jedem die angebotenen Activities von EF selbst empfehlen, da man so schnell Kontakte zu anderen Studenten knüpft.

…#traveldiary: Sydney Week 4

In meiner letzten Woche in Sydney habe ich alle Punkte auf meiner Sydney-Bucketlist abgearbeitet, die bis dahin noch offen standen.
An unserem vorletzten Wochenende in Sydney hatten wir das große Glück, die Australian Open of Surfing in Manly zu besuchen. Die Australian Open finden einmal im Jahr statt und alle namenhaften Surfer versammeln sich an diesem Wochenende in Sydney. Unter anderem haben wir die Weltmeisterin von 2016, Tyler Wright, getroffen und konnten ein Foto mit ihr schießen.

Montag starteten wir mit der Opera House Tour, die ich jedem empfehlen kann. Die Tour dauert ca. 40 Minuten und man bekommt einen sehr guten Einblick in das Opera House und seine Geschichte.

Am Dienstag trafen wir uns nach unserem Unterricht mit anderen EF Students zum Fußball in Surry Hills und hatten wahnsinnigen Spaß.

Mittwoch besuchten wir unsere Partnerhochschule in Sydney, die University of Technology Sydney. Die Universität ist ein absoluter Traum. Die Gebäude sind super modern und sind von der Haltestelle Central in einer Minute zu erreichen. Wenn ich mich nicht bereits im sechsten Semester befinden würde, hätte ich mein Auslandssemester definitiv in Sydney absolviert. Ich kann die Uni wirklich jedem empfehlen (von dem, was ich gesehen habe).

Donnerstag ging es endlich zum Surfen am berühmten Bondi Beach. Bereits vor meiner Abreise stand fest, dass ich auf alle Fälle einen Surfkurs in Australien besuchen werde. Und in meiner letzten Woche war es endlich soweit. Das Gefühl die Wellen zu „reiten“ ist wirklich unbeschreiblich und es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht. Ich habe den Surfkurs über EF gebucht, da ich noch einige freie Credits hatte (in dem Sprachkurs-Package sind 180 freie Credits enthalten, die ihr nach euren eigenen Interessen einlösen könnt).

Freitag war unser letzter Tag an der EF School und wir haben unsere Zeugnisse und Zertifikate erhalten. Am Abend besuchte ich mit meiner Freundin „Seadeck“, ein Partyboot, welches allerdings kein gewöhnliches Partyboot ist. Das Boot setzte in Darling Harbour ab und schipperte unter der Harbour Bridge entlang bis zu Manly und hielt in der bekannten Bucht vor dem Opera House und der Harbour Bridge. Ich kann „Seadeck“ wirklich jedem wärmstens ans Herz legen, der auf eine entspannte Party mit Live-Musik am Tag oder Abend steht. Es war einer der besten Abende in Sydney.

An unserem letzten Tag in Sydney, Samstag, sind wir nach Kirribilli gefahren, um im gehypten Celsius Coffee zu frühstücken – und der Hype ist wirklich enorm. Gegen 11 Uhr, als wir das kleine Wassercafé verließen, stand eine extrem lange Schlange vor dem Eingang. Es lohnt sich also früh dort zu sein. Das Essen ist genauso gut, wie es aussieht, wenn nicht noch besser. Mein absoluter Favorite: Die Waffeln! Nach dem wir uns gestärkt haben, sind wir noch zu „The Grounds of Alexandria“ gefahren, die DIE Weddinglocation in Sydney sind.